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siehe:
Yogakurse in Salzgitter

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und aktuell am 8.2.17:

Merkblatt zur Behandlung innerer und psychosomatisch-neurologischer Erkrankungen mit Symptomen am Bewegungsapparat:

Ob chronischer Schmerz, Bandscheibenschaden, Bewegungsstörungen der Wirbelsäule, Gelenkverschleiß am Knie, Hüftgelenken, Schultern oder Füßen/Händen, Rheuma mit Entzündungen der Gelenke und Morgensteifigkeit, Einschlafen der Arme und/oder Beine, Schwächen der Körpersteuerung, Störungen der Konzentration und des Gleichgewichts, Drehschwindel und/oder Ohrgeräusche, Schlafstörungen und starke Stimmungsschwankungen, Bauch-schmerzen, Blähungen, Störungen der Funktionen der Schilddrüse, Bluthoch-druck oder koronare : Immer gibt es einen Ausdruck am Bewegungsapparat („draußen“), der mit innerer Störung im Stoffwechsel, im Bauch vor allem und dem Nervensystem/psychischen System („innen“) verbunden ist.
Heilung berücksichtigt alle Einflussfaktoren. Vor allem ist der Patient selbst verantwortlich: Lebensweise (Ernährung, Bewegung, Genussmittel, Abhängigkeiten, soziale Beziehungen) und Konstitution. Die Bindungen zur eigenen Familie und Familiengeschichte (Partner, Kinder, Eltern vor allem) prägen neben dem unausweichlichen Schicksal Persönlichkeit, neurotisches Verhalten und die Reaktionsweise auf traumatische Erfahrungen (Trauma) Die klinische Untersuchung schließt das Symptom ebenso ein wie die Schwächen der Konstitution und orientierend die Psychosomatik (Praxisflyer „Psychlogische Körperanalyse“). Technische Untersuchungen sichern das klinische Ergebnis und bilden die gegenwärtige Körperstruktur ab.

Empfehlungen zur Medikamenteneinnahme:
Die Einnahme von mehr als 4-5 Medikamenten beinhaltet ein hohes Risiko verstärkter Nebenwirkungen, sodass zusätzliche Medikamente des Orthopäden immer nur vorübergehend eingesetzt werden. Ihre unbedingte Notwendigkeit muss immer wieder im Zusammenhang mit dem inneren System überprüft werden. Schmerzmedikamente wie Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac, Meloxicam usw. können Magen-Darm (Blutung), die Nierenfunktion (Wassereinlagerung) und das Herz u.a. schädigen. Zusätzliches Cortison stört den Energie- und Hormonstoffwechsel (Zucker) und erhöht den Augeninnendruck (Glaukom) u.a. Novaminsulfon gegen Nervenschmerzen macht eine seltene und dann aber schwere Komplikation im blutbildenden System. Morphine machen immer abhängig, aber den Schmerzpatienten oft nicht süchtig. Als Basistherapie gegen schwere Schmerzen sind sie dennoch beim orthopädischen Patienten nicht zur Dauertherapie geeignet („LONTS“ Leitlinie – AWMF Nr. 145/003 Klasse S3).
Antidepressiva (Amitryptilin, Citalopram etc.) machen „nicht glücklich“ und aggressive Affekte werden oft nicht erreicht. Eine Gewichtszunahme durch vermehrten Süßigkeiten/Zuckerkonsum ist häufig. Nach meiner Erfahrung kann in weniger schweren Verläufen einer Depression eine niedrige Dosierung von Amitryptilin mit der Passionsblume (u.a. Lioran®) nächtliche Unruhe und Schlafstörungen erreichen, sollte aber auch so verordnet sein und im körperlichen und psychischen Befund überprüft werden.
Naturheilkundliche Wirkstoffe werden gern und häufig eingesetzt. Auch sie haben Nebenwirkungen: Mariendistel und Artischockenkapseln aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt sind als Korbblütler nicht für alle Menschen verträglich. In der Kombination mit alkoholischen Kräuterextrakten wie Iberogast®(u.a. Schöllkraut) können Oberbauchschmerzen, Blähungen und Reizdarmbeschwerden vor allem dann verstärken, wenn die Ernährung nicht angepasst wurde (Praxisflyer Downloads - s.o.) und Buch „Rheuma und Reizdarm: Die 6er-Regel“).
Schüsslersalze hingegen sind in aller Regel gut verträglich. Das gilt auch für Bachblüten oder vergleichbare Homöopathie, die vor allem in der Psychosomatik der orthopädischen Praxis empfohlen werden. Vitamine sind vorübergehend als Nahrungsergänzung vor allem sinnvoll, wenn neurologische Zeichen mehr noch als das Blutbild einen Mangel anzeigen. Es geht vor allem um Vitamin B6, 12 und die Folsäure. Zu niedrige Vitamin D Spiegel im Blut werden vor allem bei Reizdarm in Verbindung mit einer Unterfunktion der Schilddrüse oder Hashimoto angetroffen. Oft reichen Vitamin D3 1000 i. E. 1 x am Tag außerhalb der Mahlzeiten. Dekristol® mit 20.000 i. E. empfehle ich nicht, wenn Gefäßverkalkungen wie bei koronarer Herzkrankheit vorliegen.
Lesen Sie also immer den Beipackzettel, auf dem das Therapieziel als Hauptwirkung und die Nebenwirkungen nach klinischen Beobachtungen bei vielen anderen Menschen aufgeführt sind. Darüber befragen Sie dann den jeweils verordnenden Arzt oder empfehlenden Apotheker!

Sie bleiben aber immer selbst verantwortlich!

Dr. med. Reinhard Fabisiak im Februar 2017