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Meditation

Gedanken zur Meditation

Meditationshöhle in Ladakh

Mein Buch über Meditation als Selbsterfahrung ist am 9.10.2015 erschienen und kann im Buchhandel bezogen werden.
Lassen Sie Ihre Buchhandlung an Ihrem Wohnort nicht "sterben" und bestellen Sie das Buch bei Interesse dort.
Es ist für Menschen geschrieben, die eine stabile Orientierung in sich selbst und nicht in irgend einem Guru oder einer einzigen Religion suchen. Der Patient wird mit diesem Wisssen in den Krankheitszeichen des Körpers nicht mehr nur eine notwendige Reparaturzone erkennen. Alle im Gesundheitswesen im weitesten Sinne Tätigen können die Grundlage ihrer eigenen Existenz, ihre "Sterblichkeit" oder "Vergänglichkeit", selbst erfahren und lernen, die Augenhöhe zum Patienten oder Klienten einzuhalten.


Zum Buch:

Meditation als Selbsterfahrung

Ein Reiseführer in ein unbekanntes Land.

Der Leser wird auf eine Reise in das unbekannte Land des eigenen inneren Wesens mitgenommen. Wie ein roter Faden zieht sich die Frage „Wer bin ich?“ durch alle Kapitel. Die existenziellen Fragen des Lebens, wie den Umgang mit Krankheit, Alter und Vergänglichkeit zielen auf jeden Einzelnen. Er wird durch Empfindungen und Gedanken auf einem scheinbar fremden Territorium begleitet. Mit dem angebotenen Regelwerk können die eigenen Gefühle und Gedanken besser erkannt und gelenkt werden. Beispiele aus der ärztlichen Praxis illustrieren die Wahrnehmung des eigenen Körpers und seine Handlungsimpulse. Die Innenschau der Meditation erhält Wegmarkierungen. Antworten und Hilfen zur eigenen Persönlichkeit finden sich auch in der östlichen Philosophie, in der Tiefenpsychologie und der abendländischen, christlichen Kultur. Es werden Übungen der Meditation vorgestellt, mit deren Hilfe sich immer mehr die Sicht auf den eigenen unerschütterlichen Wesenskern eröffnet

Vorwort
Die meisten Mitglieder einer westlichen Gesellschaft hungern nicht, werden medizinisch ausreichend versorgt und haben ein festes Dach über dem Kopf. Immer mehr Menschen müssen aber wegen Bluthochdruck, anhaltenden Schmerzen und psychischen Erkrankungen behandelt werden. Viele bleiben sich zeitlebens ein Rätsel. Gedanken, Gefühle und Handlungen scheinen fremden Impulsen des eigenen Körpers zu folgen. Das Leben ist oft nicht gerecht, wird als andauernder Kampf empfunden und erschöpft schließlich. Die aktuelle medizinische Wissenschaft bemüht sich deshalb, Antworten auch auf uralte Lebensfragen zu geben. Sie gelten seit Jahrtausenden dem Sinn des Daseins und dem Umgang mit Alter, Krankheit und Vergänglichkeit. Der eifrigste Gegner auf dem Weg zum Wesenskern, in dem Religionen die Weisheit allen zeitlosen Daseins vermuten, ist die bunte und laute äußere Welt. In den Medien, im Business und Konsum „tickt die Uhr unaufhaltsam“. In der Meditation hingegen wird das eigene Innere zum Ziel. Dort lagern im Verborgenen „zeitlos“ unendlich viele Bilder, Geschichten und Gefühle und warten auf ihren Abruf. Das konzentrierte Wahrnehmen der Geisteszustände in der Meditation eröffnet die Sicht auf diese schier grenzenlose innere Welt. Ruhe, Konzentration und Betrachten „verdünnen“ die dunklen Wolken schlechter Erfahrungen, vorgefasster Meinungen und negativ prägender menschlicher Kontakte. Mit dem Abstand zur äußeren Welt und der „Selbst-Erfahrung“ wächst auch das „Selbst-Bewusstsein“ als wichtige Voraussetzung, um sich als wertvoll zu erleben. Die Übernahme der Verantwortung für alle vergangenen und gegenwärtigen Lebensentscheidungen gelingt leichter. Zufriedenheit, Gelassenheit und innere Ruhe sind auf diesem Weg zu erreichen. Mit ihnen wird das wohltuende Gegenteil von Unruhe, Nervosität und Stress erfahren.
Das Buch begleitet durch Empfindungen und Gedanken auf einem scheinbar fremden Territorium. Mit dem angebotenen Regelwerk können bislang unbewusste Motive und Gefühle in sich erkannt und später auch gelenkt werden. Diese persönliche Erfahrungswelt ist wertvoll und nicht allgemein übertragbar. Auch der Arzt, spirituelle Lehrer oder sogar Religionsgemeinschaften sollten deshalb nicht ihre eigenen Vorstellungen, Wünsche, Erwartungen und Empfindungen auf den Patienten, Schüler oder ihr Mitglied „stempeln“. Die Sichtweisen der traditionellen östlichen Philosophie und abendländischen, christlichen Kultur werden deshalb vor allem auf das Individuum bezogen. Es geht nicht um den Wald oder was andere tun. Das Ziel ist der Baum, also was ich tue. Beispiele aus der ärztlichen Praxis illustrieren dazu die Wahrnehmung des eigenen Körpers mit seinen oft nicht bewussten und deshalb auch überraschenden Handlungsimpulsen. In den Kapiteln über psychologische Bedingungen erhält die Innenschau der Meditation Wegmarkierungen. Bewusste und vor allem unbewusste Lebenserfahrungen treffen nun auf einen geübten Geist, der sich orientieren kann. Ihre Macht über seine Handlungen lässt nach. Die Wirkung innerer Erkrankungen auf das Bewusstsein wird aus Sicht der traditionellen chinesischen (TCM) und indischen Medizin (Ayurveda) dargestellt. Beide nehmen keine Trennung von Körper und Geist an und sind mittlerweile in der westlichen Welt etabliert. Typische körperliche Krankheitszeichen erlauben mit diesem Inventar deshalb auch eine „psychologische Körperanalyse“ des eigenen oder sogar fremder geistiger Zustände. Abschließend werden die häufigsten Praktiken der Meditation vorgestellt und man kann gleich mit der Übung beginnen. Eine regelmäßige Konzentration des Geistes ist nach der unvermeidlichen Lehrzeit so selbstverständlich im Alltag, wie es zum Beispiel mit dem Putzen der Zähne geschieht. Die Meditation ist jetzt eine regelmäßige Selbsterfahrung und bewirkt eine stabile innere Orientierung. Sie ist deshalb vor allem auch der sichere Ankerplatz eines Therapeuten, der mit vielfältigen Persönlichkeiten und Schicksalen tagtäglich konfrontiert wird. Mit der Übung eröffnet sich immer mehr die Sicht auf den eigenen unerschütterlichen Wesenskern. Nach Klaus-Dieter Platsch ist es das heilende Feld im Menschen. Es kann sogar gelingen, es auch im ganzen Lebensraum und nicht nur bei sich selbst wahrzunehmen.
Es eint alle fühlenden Wesen.
Salzgitter im März 2015 Dr. med. Reinhard Fabisiak

Über den Autor:

Dr. med. Reinhard Fabisiak wurde 1955 in Goslar am Harz geboren und ist selbstständiger Facharzt für Orthopädie in Salzgitter Bad. Mehr als 30 Jahre praktische Erfahrung mit körperlichen Symptomen sind eng mit der Erkundung psychischer Bedingungen der Erkrankung verknüpft. Diese psychologische Körperanalyse stützt sich neben der Schulmedizin auch auf die traditionelle chinesische und indische Ayurvedaheilkunde, die Ernährungswissenschaft und Erfahrungen aus der Entwicklungsdiagnostik und Therapie traumatisierter Neugeborener und Kinder. Eine Ausbildung zum Yogalehrer (Sivananda) und die Meditation in verschiedenen buddhistischen Traditionen eröffneten den Weg zur asiatischen Spiritualität. Achtsamkeit und Mitgefühl sind im Lauf der Jahre ebenso Selbsterfahrung wie auch komplementäre Therapie in der ärztlichen Praxis und im Yogaunterricht geworden. Verheiratet und als Vater von drei Töchtern bleibt der Arzt und spirituelle Lehrer auch Schüler seiner Kinder und Patienten.

buchrueckseite.pdf [774 KB]

Tao Verlag
ISBN 978-3-95802-721-3
Paperback: 19.99€

Tutorial:
Der Inhalt erschließt sich nicht einfach von selbst. So rate ich unbedingt dazu, das Buch nicht schnell zu lesen. Seite für Seite, und auch mal "springen", mal über die psychologischen Grundtypen, dann wieder Chinesische Medzin oder Ayurveda und erst beim zweiten Mal ganz genau lesen und dann auch ggf. Begriffe "googeln" und Texte vergleichen, für sehr Interessierte auch nach der Literaturliste.
Ich werde bei Youtube ein Tutorial installieren, selbst aus dem Buch lesen und auch Erläuterungen dazu geben. Vielleicht geht es noch nicht in diesem Jahr los, wahrscheinlich erst 2016. Der Zugang wird hier auf der Seite bekannt gegeben.
Sicher schaffe ich es nicht, einzelne Anfragen zu bearbeiten- ich bitte dabei um Verständnis, weil ich nur in begrenzter Freizeit diesem Projekt zur Verfügung stehe. Ergeben sich aber Tendenzen, so antworte ich hier auf der Seite oder im Tutorial.

 

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