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Mein neues Buch ist aktuell im ML-Verag erschienen.

Die Psychologische  Körperanalyse. Wie Herkunft, Schicksal und Trauma die menschliche Struktur verändern.

Kurze Erläuterung:

Die Basis der psychologischen Körperanalyse sind

1. Eine umfassende Anamnese, von der Frühphase des Lebends (Schwangerschaftsverlauf und Geburt) bis in die Gegenwart, umfasst auch die Familie, wichtige Bezugspersonen und das berufliche Umfeld.

2. Ein umfassender klinischer Befund des ganzen Körpers, der  nicht in Sektoren trennt, was ein solides Basiswissen der Anatomie des Menschen voraussetzt.  

Psychologisch meint den achtsamen Zugang zum Patienten/Klienten in einer therapeutischen Haltung "freischwebender Aufmerksamkeit (S. Freud)", z.B. auch einer therapeutischen Ich-Spaltung ( ein Teil der Aufmerksamkeit ist bei mir selbst, der andere beim Patienten/Klienten), auch der Fokussierung auf die Gegenübertragung und/oder eines achtsamen Bewusstseins.

Diese Haltung des Arzt: in /Psychotherapeut: in oder allgemein des/der Therapeut: in ist nicht neutral! Es kommt in diesem Kontakt (als "enactment", in Kraft setzen) unbewusst zu einer mitunter massiven (nicht bewussten, invasiven) Übertragung vom Therapeut: in zum Patient: in, Klient: in, die allerdings ihrer Natur nach absichtslos und mitfühlend ist (sein sollte!) , aber auch über das Ziel körperlicher Wirkung auf die Stresssysteme des Klienten/ Patienten hinausschießen kann und dann manipulativ wäre. In jedem Fall verstärkt diese scheinbar neutrale Position eine vorhandene innere und in der Regel nicht bewusste Abwehrspannung.

Das Buch ist auch deshalb für:


Für Psycholog:innen, damit sie in ihrer Einschätzung und Kontrolle der Psychotherapie körperliche (somatische) Erkrankungen in ihrer Dynamik besser als bisher für den therapeutischen Prozess verstehen und begleiten können.

Für Arzt:innen, damit sie in ihrer Einschätzung und Kontrolle der somatischen Therapie jeglichen Fachgebietes psychische Erkrankungen in ihrer Dynamik besser als bisher für den therapeutischen Prozess erkennen und vor allem auch berücksichtigen können.

Für Lehrende und Lernende, damit sie Didaktik, Lehre, Lernen und Forschung psychischer/seelischer und somatischer Signale des Lebendigen besser als bisher für den Lern-und Lehrprozess praktisch anwenden und in das Wissensgebäude überlieferter und aktueller wissenschaftlicher Heilkunst integrieren.

Für alle Therapeut:innen und Interessierte, damit sie die Dynamik lebendigen Wandels des eigenen Körpers und verbundener Menschen besser als bisher erfahren, bezeugen und begleiten lernen.

Didaktische Besonderheiten, Aufbau, Schwerpunkte:

Die Vorgeschichte und der klinische Befund erfassen Störungen der körperlichen Funktionen und psychischen Regulation in bezeichnenden klinischen Mustern.

Die Folgen traumatischer Erfahrungen von Überlebenden und Verletzten aus Kriegs- und anderen Krisengebieten, Armut und jegliche Gewalterfahrung wie z.B. in der Herkunftsfamilie markieren charakteristisch das Immun- und hormonelle Stresssystem des Menschen nachhaltig für das ganze weitere Leben.

Flucht und Vertreibung seit 2015, die Pandemie ab dem Jahr 2020 und die Kriegshandlungen in Europa ab Februar 2022 können für viele Menschen ein individuelles Traumaniveau erreichen.
Aber auch der Lebensalltag vieler Menschen in einer an sich reichen westlichen Industriegesellschaft fordert viel und kostet Lebenskraft.

Im diagnostischen Prozess wird der Psychodynamik des menschlichen Körpers wird eine gleichwertige Körperdynamik gegenübergestellt. Im Fokus stehen dabei das vegetative Nervensystem und seine Funktionen, die als „Betriebssystem des Säugetiers Mensch“ aufgefasst werden.

Dessen affektive und emotionale Verknüpfung zum materiellen Körper wird mit der aktuellen Stoffwechsel- und Traumaforschung nachgewiesen. In typischen Körpermustern des klinischen Befundes werden ihre Interpretation und Bedeutung für den therapeutischen Prozess vorgestellt.

Häufige orthopädische und psychosomatische  Fallbeispiele erläutern die neuartige Sicht auf das komplexe Erleben des ganzen Menschen.

Traumatische Erfahrungen erhalten eine übergeordnete Bedeutung als Lebensschicksal und Ursache chronischer Erkrankungen.

„Trauma, deine Namen sind vor allem Kind, Frau und Armut“, ist schon lange Zeit eine bedrückende Erkenntnis.

Ohnehin führen erzwungene Migration und Kriege immer zu zerstörenden biologischen Antworten des Körpers. Auch die Pandemie ab 2020 erreicht für manche Menschen ein Traumaniveau. Konsequenten für die sozialen Sicherungssysteme der westlichen Welt sind unausweichlich, zumal kein Ende konkreter Bedrohungen der gesamten menschlichen Existenz abzusehen ist.  

Begriffe der Psychologie und Psychiatrie wie „Somatisierung“ oder „Dissoziation“ werden vor allem aus körperlicher Sicht beschrieben.

Dem Lernenden, den Lehrenden und dem Praktiker/in der psychologisch-sozialen wie auch medizinischen Berufe wird eine nachvollziehbare körperliche Übersetzung der Theorien der jeweiligen Fachgebiete an die Hand gegeben.

Sie erhalten darin einen strukturierten Plan zur Analyse komplexer menschlicher Stressantworten, der erstmals fachübergreifend vorgelegt wird.

Hervorzuheben ist der einfache klinische Zugang zu den bislang kaum technisch messbaren Funktionen des vegetativen Nervensystems. Anwendungsbeobachtungen komplettieren die praktischen und theoretischen Hinweise für die konkrete Anwendung in der alltäglichen medizinischen und psychologischen Praxis, in den pflegenden und sozialen Berufen sowie der Sozialmedizin.

Link zum Verlag und zur Leseprobe:

https://shop.mgo-fachverlage.de/die-psychologische-korperanalyse-pka.html





ML-Verlag 2022
Muster der Body-Mind-Interaktion erkennen: Die Sprache des Körpers, sein "Betriebssystem" (Affektsprache ist Körpersprache und umgekehrt), wird vor allem vom vegetativen Nervensystem ausgedrückt. 5 klinisch erfassbare Muster sind die Grundlage der Analyse.

 

Theorie und Praxis der
Psychologischen Körperanalyse

Workshop I-III

https://www.youtube.com/results?search_query=psychologische+koerperanalyse

 


Flyer zuzm Download: Psychologische Körperanalyse PKA

Flyer zum Download: Ernährung bei Rheuma und Reizdarm, Meditation, Psychologische Körperanalyse

Eine Einführung in die Psychologische Körperanalyse

Der "rote Faden“ wird vor allem für die Leser:in geknüpft, die gewohnt sind, Texte zu überfliegen. Im Buch habe ich  dafür Redundanzen vorgesehen.

Eingangs der Hinweis auf das Grundprinzip: Ich trenne körperliche und psychische Funktionen nicht, sondern nehme beide als variable Ausdrucksweisen des Lebendigen an, beim Gesunden nicht anders als beim Kranken.

 

Die Anamnese und körperliche Untersuchung wird in einem psychotherapeutischen Setting der Achtsamkeit ("frei schwebende Aufmerksamkeit"), der eigenen Neutralität ebenso bewusst wie der eigenen Bias (Affektregulation, Stimmungen und Gefühle, Manipulation in der invasiven Übertragung auf den Patienten/Klienten) durchgeführt. 

Zuerst deshalb zu mir, um den Hintergrund der Sichtweise auf den Menschen und die sich daraus ergebenden Schlüsse und Handlungen nachzuvollziehen.

In unserer Wahrnehmung sind wir auf die Eigenenheiten unserer Körper angewiesen. Sie sind einzigartig, spiegeln den Urheber und doch trauen wir uns zu allgemeinen Aussagen über äußerliche Phänomene, die wir für wahr halten.

1.Wie mein Körper ist, so bin ich auch (Embodiment), ein Bias, der kaum beachtet wird.                                       Weitere Wahrnehmungen geschehen           ebenso unbewusst wie aus der Einzigartigkeit meines Körpers heraus.

2. Eingebettet, embedded, bin ich in meine Herkunft, Sozialisation, Familie, Schule, Beruf, Umwelt, Lebensbedingungen und Beziehungen. Sie alle, und ich könnte die Aufzählung fortsetzen, haben Einfluss auf meine Wahrnehmungsfilter, können abschwächen, verblinden oder verstärken, alles möglich und in Bruchteilen von Sekunden schnell und variabel dazu auch noch.

3. Schließlich habe ich als Mensch vom Mutterleib an Beziehung (enactment) gespürt, gefühlt, erlernt und setze dieses Wissen kombiniert mit den vorgenannten Bedingungen unbewusst und auch bewusst ein.

4. Darüber hinaus verlagere ich einen Teil meiner Wahrnehmung in externe Quellen, in vertraute und unsichere Zeugen („Fake news“) und den Wetterbericht zum Beispiel.  

Mein Embodiment streiche ich mal als zu intime Information für die Leser. Es ist der systematische Fehler eines Jeden, nicht zu vernachlässigen, aber auch nicht willkürlich wechselnd. Kann ein übergewichtiger Mensch ein Diätbuch schreiben; na klar, er/sie können; sie wissen ja körperlich, um was es geht, auch wenn eine mögliche frühe Störung zeitlebens in ihrer Einflussnahme unbewusst bleiben kann.

Embedded, eingebettet, ist allerdings viel umfangreicher und damit auch interessanter. Hier kann ich mich mit anderen Menschen vergleichen.       

Was ist die Grundlage? Meine persönliche Biografie gibt hier die Basis meiner Erfahrungen preis.

Gymnasialer Abschluss ohne die explizite Empfehlung meiner katholischen Grundschule. Die mittlere Reife wurde zugebilligt. Erfahrene Ablehnung hat immer einen Preis und kann zum antreibenden Über-Ich mutieren. Das gilt für die Schule, Lehre nicht minder als für die Herkunftsfamilie, die mir viel Freiraum gelassen hat. Mathematik und Chemie waren meine besten Schulfächer.

Die Bundeswehrzeit habe ich in traumatischer Erinnerung, obwohl Kameradschaft unterschiedlicher Schichten der Gesellschaft eine wichtige Sozialisationsfunktion hat. Traumatisch, weil ich mit einer Tuberkulose ersten Kontakt zur intensiven Medizin und Rehabilitation bekommen habe, was am eigenen Leib ziemlich prägen kann.

Mein Studium der Humanmedizin in Hannover finanzierte ich mit Tutorials meiner Mitstudenten in Chemie und später in der Anatomie. Mein damaliger Professor Dr. Lippert sagte, das man die Anatomie des Menschen 7x lernen sollte, um sie zu beherrschen. Ich komme nicht ganz auf 7x, habe aber im Studium und später in der Chirurgie und Orthopädie immer wieder neu gelernt. Wer den Körper "lesen" will, der braucht dieses Handwerkszeug guter anatomischer Kenntnis. Eng verbunden ist die Fähigkeit, den anderen Körper zu spüren, anzufassen, die Haptik dazu, und dabei immer wieder die Anatomie zu üben, erst beim Gesunden und als Arzt: in /Therapeut: in vor allem beim kranken Menschen.

Einem Facharzt für Urologie durfte ich in späteren Semestern an einem Tag in der Woche im OP assistieren und er brachte mir „Gewebegefühl“ bei, was ich vor allem in der Bauch- und Gefäßchirurgie brauchen konnte. In der Unfallchirurgie und Orthopädie ging es mehr wie in der Autowerkstatt zu und so ein geschickter Handwerker war ich nicht.  

Im Studium haben mich vor allem die Sichtweisen von zwei akademischen Lehrern beeindruckt. Der eine als Professor für Neurologie, der andere für Augenheilkunde. Von beiden lernte ich, „über den Zaun zu fressen“. Beide verbanden ihre Fachgebiete mit der Inneren Medizin. Ich bedauere es in diesem Zusammenhang außerordentlich, dass es den „Internisten“ der alten Garde nicht mehr „auf dem Markt“ gibt.     Für mich enthält die Innere Medizin das Wissen über den ganzen Menschen und damit auch über das Wunder unserer biologischen Existenz. Meine Promotion verband schließlich die Chirurgie mit dem Stoffwechsel der Ernährungsmedizin und damit auch der Chemie allgemein und vor allem auch der Biochemie, sodass ich hinsichtlich komplexer Vorgänge im Stoffwechsel viel später noch keine Berührungsängste entwickeln musste.

Ich bin dann nicht Internist geworden, weil damals in der „Ärzteschwemme“ Anstellungen in der Chirurgie einfacher zu bekommen waren.

Über meine Fachausbildungen in der Chirurgie und Orthopädie ist nicht viel zu erzählen. Geprägt war ich ja schon durch (Bio-)Chemie, Stoffwechsel, Neurologie, Augenheilkunde, Urologie und Innere Medizin.

Nach einer kurzen Episode, in der ich eine Orthopädische Rehaklinik organisiert und geleitet habe, ging ich in die Orthopädische Fachpraxis zu einem ehem. Kommilitonen nach Salzgitter.

In diese Zeit fällt auch die Gründung einer eigenen Familie, die ein wichtiger Rückzugsort für mich geworden ist, auch wenn es mich gern in die Ferne zieht.  

Neben der allgemeinen konservativen Orthopädie durfte ich über einen langen Zeitraum viele Menschen, Kinder und Jugendliche meist, mit angeborenen, vor allem neurologischen Behinderungen untersuchen und beraten. In machen Fällen sind auch die Eltern Patienten geworden. Die Erkenntnisse schweren neurologischen Schadens auf der einen und was es mit den Angehörigen körperlich macht auf der anderen Seite, habe ich in die „Psychologische Körperanalyse“ eingebracht.   

Mein erster Akupunkturkurs war 1985 und seit dem nutze ich diese Reflextherapie mit feinen Nadeln. Akute Schmerzen sind mit keiner anderen Methode so wirkungsvoll und nebenwirkungsarm zu behandeln. Die Nachhaltigkeit reichte mir aber niemals aus, auch wenn die grundlegenden Prinzipien einer Resonanz zwischen Therapeuten: in und Patient: in aus meiner Akupunkturerfahrung entstanden ist (Nogier-Reflex u.a.).

In der Yogalehrerausbildung in Reith 2010 war ich einer der Ältesten. Seitdem gehört der Yoga, die Verbindung auch zwischen einem kranken Körper und einem kranken Geist, zu meiner wöchentlichen Praxis. Yoga verkörpert Körpererfahrung, dessen Sprache und Disziplin wie keine andere Lebensform und reicht damit weit über eine Methode hinaus.

Wenn Yoga vor allem die Sicht nach außen, Achtsamkeit auf die äußeren Objekte auch in Übungen (Asana) betont, so richtet sich die Meditation nach innen, auf die eigene Gedanken- und Gefühlswelt. In Ladakh, Butan und Nord- und Südindien habe ich auf Reisen nach Symbolen gesucht, die in meiner westlichen Lebenswelt die inneren Bilder hervorrufen können, mit denen die existenzielle Angst des Menschen erträglich werden könnte. Leider habe ich bis auf die spannende Folklore keine einfache Übertragbarkeit in die westliche Welt mit meiner Methode der "inneren Resonanz" feststellen können. Insoweit gebe ich dem Dalai-Lama Tenzin Gyatso Recht, der die jeweilige Einbettung des Menschen (siehe oben) als wesentliches Moment der Beruhigung, persönlichen Friedens und Einsicht ansieht. So bin ich zu einem christlichen Buddhisten bzw. buddhistischen Christen geworden, eingebettet in die Erinnerung christlicher Sozialisation und einig mit dem Herz-Sutra. Form ist Leere und Leere ist Form; übersetzt auch für die Medizin bedeutet es, dass keine Sache für sich selbst existent ist und alles miteinander in Verbindung steht. Nur für unser eigenes, zugegeben auch begrenztes Verständnis, liefert die Einteilung in wissenschaftliche Sektoren eine erste Orientierung. 

C.G. Jung und Texte von und über ihn führten mich zur Tiefenpsychologie, dem Unbewussten. Lehrsemester im Lou-Andreas-Salome-Institut in Göttigen und eine Selbstfahrungsrunde in Braunschweig folgten. Dem Dogma, Psychotherapie fasst nicht an, wollte ich mich nicht beugen. Ich halte die Aussage für einen Anachronismus, nicht mehr auf der Höhe der Neurowissenschaften. Sektorengrenzen, die mich schon in der wissenschaftlichen Körpermedizin niemals überzeugen konnten, brachten mich zurück zur Körpermedizin, nicht ohne herzlichen Dank an die hochintellektuellen Exkurse im Studienkolleg, die ich vorher in dieser Tiefe und Brillianz in meinem eigenen Fachgebiet der Orthopädie/Unfallchirurgie niemals erlebt habe. Wie einst Humbold eine Verbindung vom Amazonas zum Orinoco fand oder in der Mathematik zwischen Differential- und Integralrechnung ( meine Aufgabe im mündlichen Abitur) besteht, ist es auch zwischen geistigen und körperlichen Funktionen. 

In der langjährigen Beobachtung war mir der Zusammenhang nahezu in jeder Patientenbeziehung klar geworden. Erst in den letzten Jahren konnte ich mit den Ergebnissen der Neurowissenschaften und Biochemie den Algorithmus erkennen, der sich hinter der Biologie des Lebendigen dem klinischen Untersucher offenbaren kann. In den nächsten Jahren ist die Implementierung dieser Sichtweise, die ja keine Methode ist, mit der am Menschen Manipulationen durchgeführt werden, das Ziel meiner ärztlichen Arbeit. Sie eröffnet einen schnellen Zugang zum individuellen Prozess eines Patienten und kommt deshalb auch ohne Durchschnittswerte/Signifikanzen aus. Dem aufmerksamen Beobachter offenbart sich so einzigartig die Energetik und persönlichen Strategien des individuellen Lebenskampfes im nahen körperlichen Kontakt, den gegenwärtig noch keine "Maschine-KI" leisten kann.        

    

Das sind also die Werkzeuge:

Auch in der Wissenschaft/ Fachgebiet stets "über den Zaun fressen" üben, egal wer über oder unter mir seine persönliche Erleuchtung als Gesetz formuliert.  

Grundlage des Lebendigen ist die Biologie und sie ist vor allem "Innere Medizin" beim kranken Menschen.

Die Biologie folgt ihren eigenen Gesetzen und handelt demnach weder nach moralischen noch romantischen Regeln, leider oft nicht so, wie wir es uns wünschen würden.  

Übt "Resonanzen" zwischen Lebewesen spüren zu lernen. Auch die Materie ist unendlich, im Großen wie im Kleinen. Auch nicht Messbares kann Wirkungen auf sie haben. Dogmen sind in der Regel vorübergehende Vereinbarungen zur Kommunikation, mehr nicht. Wer es anders sieht, mag Wilhelm Tell von Friedrich Schiller lesen.    

Yoga (Achtsamkeit) und Meditation helfen.

Die 4 E der eingangs benannten Einflussnahmen auf unsere Wahrnehmung spüren lernen und in die eigene Lebenswelt einbringen.

Zwei wichtige rote Fäden sind im Buch immer wieder zu erkennen.

1.       Menschen im engen Kontakt wirken physikalisch und mit einem unbewussten Informationsaustausch aufeinander. Und dies ist mehr als die eigentlich triviale, aber hoch interessante "Toilettengemeinschaft".

   Ein Therapeut kann diese Grundlage der Ver(-bindung) zwischen „Säugetieren“ spüren und einsetzen lernen.

2.   Körpersprache ist Affektsprache und umgekehrt.

   Um den Körper zu erfahren, muss ich ihn anfassen, berühren, fühlen. Sprache und Technik allein genügen nicht.

    Nur so messe ich die Aktivität des vegetativen Nervensystems, des Betriebssystems des Menschen. Erkenne ich als Therapeut: in die Alarmfunktionen des vegetativen Nervensystems, kann ich gegenüber dem Symptom (Inhalt) den Prozess einer Erkrankung in dessen Vielfältigkeit, auch in der zeitlichen (u.a.biografischen)                        Dimension erfassen und meine Therapie (Methode, um die es mir aber nicht geht) anpassen. Und ich bezeuge als Therapeut: in die erkannte Körpersprache auch gegenüber dem Patient: in und kann ihr/ ihm besser Anleitung geben und begleiten.